FAQ

Über Veko

  • Deze leeg houden
  • An wen liefert Veko?

    Wir liefern an Installateure und Endnutzer. Wir liefern nicht an Privathaushalte.

  • Für welche Anwendungen bietet Veko LED-Beleuchtung?

    Veko Lightsystems ist der Spezialist für LED-Beleuchtung für industrielle Anlagen. Das Veko-Lichtsystem aus Aluminium ist energieeffizient, effizient und nachhaltig. Unsere Leuchten finden in Betriebshallen, Lagern, Vertriebszentren, Parkhäusern, Fitnesscentern, Schwimmbädern und Einkaufszentrum Anwendung.

  • Produziert Veko selbst?

    Ja, seit gut 40 Jahren produziert Veko Lichtbänder in Schagen. Neben unserer Fabrik verfügen wir über eine separate Testanlage für die Produktentwicklung, einen SMD Produktionsraum und einen Showroom.

  • Kann ich die Fabrik besichtigen?

    Ja, wir organisieren gerne eine Führung für Sie. Auch Schulen sind willkommen. Aber bitte nach vorheriger Vereinbarung. Sie können Ihre Anfrage per E-Mail senden.

  • Wo finde ich die AGB?
  • Deze leeg houden
  • Welche Garantien bietet Veko?

    Veko liefert standardmäßig alle LED-Leuchten mit einer einmaligen Ersatzgarantie von 5 Jahren oder 25.000 Betriebsstunden. Darüber hinaus wendet Veko eine 1-jährige Garantie auf Batterien und dezentraler Notbeleuchtung, und eine 2-jährige Garantie auf alle anderen Produkte an.

    Falls Veko die Beleuchtung installiert hat, werden wir es zwischen 200 Betriebsstunden und 1 Jahr nach der Lieferung einmal überprüfen und Mängel reparieren. Eine detaillierte Beschreibung der Garantiebedingungen von Veko Lightsystems International finden Sie in Artikel 17 unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Für lokale Verkäufe innerhalb Deutschland ist Artikel 17 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Veko Deutschland GmbH anwendbar.

    In einigen Fällen können wir sogar 10 Jahre Garantie auf LED-Leuchten bieten. Information dazu liefern wir sehr gerne auf Anfrage. Der volle Garantieplan kann bei Veko bezogen werden.

  • Wo kann ich eine Störung melden?

    Bitte kontaktieren Sie unsere Service-Abteilung.

     

  • Ich wünsche eine Beleuchtungsberatung, an wen kann ich mich wenden?

    Einer unserer Accountmanager besucht Sie gerne. Bitte vereinbaren Sie mit ihm telefonisch oder per E-Mail einen Termin.

  • Kann ich einen Betriebsbesuch mit einer internen Versammlung kombinieren?

    Wir verfügen über einen Versammlungsraum mit einem Versammlungstisch für 22 Personen. Außerdem ist der Raum mit allen möglichen Versammlungseinrichtungen ausgestattet. Wir beherbergen Ihre Versammlung gerne und sorgen für eine Führung Ihrer Gäste durch unser Unternehmen.

     

Definitionen

  • Deze leeg houden
  • LEDs

    LEDs sind Licht ausstrahlende Dioden (Light Emitting Diodes). Es handelt sich hierbei um elektronische Komponenten, die elektrische Energie über die Bewegung von Elektronen innerhalb des Materials der Diode direkt in Licht umwandeln. LEDs sind wichtig, da sie sich dank ihrer Leistung und des niedrigen Stromverbrauchs zum Ersatz für die meisten konventionellen Lichtquellen entwickeln.

  • Lumen/Watt Verhältnis (lm/W)

    Gibt die Effizienz einer Leuchte an. Je höher dieser Wert ist, desto weniger Strom ist erforderlich, um Licht zu produzieren. Achten Sie aber darauf, dass dieser Wert von der Lichtquelle oder Leuchteneinheit als Komplex bestimmt wird, die LED selbst hat einen höheren Wert. Es gibt immer Verluste, z.B. durch Treiber und Optiken. Es gibt z.B. LEDs mit 180 lm/W, gemessen ab der Lichtquelle bleiben jedoch nur noch 140 lm/W übrig. Die Fabrikanten sind verpflichtet, den Wert der Lichtquelle oder der Leuchteneinheit anzugeben. Die Leuchteneinheit hat hier Vorrang vor der Lichtquelle, da LED-Leuchten als Komplex beurteilt werden.

  • Power factor

    Der Power factor gibt das Verhältnis zwischen der aufgenommenen Leistung und der Leistung an, die verwendet wird, damit die LED funktioniert. Nach wie vor führen die LED-Chips und Treiber noch zu Verlusten. Eine LED-Leuchte von 100 Watt hat z.B. einen PF von 0.95. Der Treiber benötigt in diesem Falle 5 W, um zu funktionieren, was zu einer LED-Leistung von 95 W und einer Treiber-Leistung von 5 W führt.

  • Blindstrom

    Die Demagnetisierung einer Spule und das Aufladen der Kondensatoren nennt man die Scheinleistung. Diese Leistung wird nicht in den Treiber oder die LED aufgenommen, sondern fließt über die Nulllinie zurück. Dies verstehen wir unter Blindstrom, dieser muss insbesondere bei Retrofit berücksichtigt werden. Vor allem, da in älteren Gebäuden der Nulldraht dünner ausgeführt sein kann, was bei zu starkem Blindstrom zum Kurzschluss und (somit auch zu Feuer) führen kann. Blindstrom ist insbesondere bei LED-Röhren ein oft auftretendes Problem, da hier oftmals das magnetische Vorschaltgerät erhalten bleibt. Dieser wurde für Fluoreszenz (Leuchtstoffröhren) und nicht für LED entwickelt.

  • DIAlux

    Ein Zeichenprogramm, mit dem alle Lichtberechnungen erstellt werden können, die für einen Lichtplan erforderlich sind, sodass für den Endnutzer eine untermauerte Beratung erstellt werden kann. Lassen Sie einen DIALux-Plan stets durch einen zertifizierten Planer erstellen, diese Zertifikate werden durch DIAL nach dem erfolgreichen Abschluss einer Ausbildung herausgegeben. Dies verleiht Ihnen mehr Sicherheit, dass der Entwurf auch wirklich mit der zukünftigen Lieferung übereinstimmt.

  • CRI (Colour Rendering Index)

    Der CRI ist ein Index zur Bestimmung, wie naturgetreu Farben durch das Licht einer Leuchte wiedergegeben werden, wobei der Referenzwert von einer Halogen- oder Glühlampe stammt.

  • Kelvin (K)

    Die Farbtemperatur einer Lichtquelle wird in Kelvin (K) ausgedrückt. Warmes Weiß hat 2.700 K und Tageslicht ca. 6.500 K.

  • Lichtmodul

    Ein Lichtmodul ist das LED-Pendant einer konventionellen Lampe. Es besteht gewöhnlich aus einem LED-Chip, der auf einer Druckplatte montiert ist, die mit elektrischen und mechanischen Befestigungsmitteln ausgestattet ist, d.h. sie ist für die Befestigung in der Leuchteneinheit bereit. Achtung: das Lichtmodul kann aus mehr als einem Chip bestehen: es kann eine Zusammensetzung von 9 oder 16 Chips sein, manchmal mit Phosphorbeschichtung.

  • Deze leeg houden
  • SMD-LED

    Die SMD-LED (Surface Moutend Device) ist eine LED auf einer Druckplatte in Midpower oder Lowpower, welche weniger empfindlich auf Wärmeentwicklung reagiert als eine COB-LED. SMD-LEDs werden meist auf einer PCB-Platte montiert (Printed Service Board), einer Druckplatte, auf welcher die LEDs maschinell aufgelötet werden. Werden wenig LEDs mit relativ hoher Leistung verwendet, ist die Wärmeverteilung auf dieser PCB ungünstig. In diesem Falle sollte ein Midpower-LED verwendet werden, die Wärme wird dann besser zwischen dem LED und der Druckplatte verteilt. Die Druckplatte muss danach auch die Wärme abgeben. Dies erfolgt, indem die PCB auf einem Aluminiumprofil eingesetzt wird. Gute LED-Leuchten haben ein Aluminiumprofil als Außenkante, sodass die Umgebungstemperatur die Lampe abkühlen kann. Billigere Varianten haben eine Kunststoffummantelung, da Kunststoff günstiger ist als Aluminium. Damit wird jedoch nur eine gute Wärmeübertragung vom LED zur Grundplatte realisiert. Wenn das Aluminium die Wärme nicht abgeben kann, besteht immer noch ein Problem.

  • Retrofit

    Der Austausch einer konventionellen Lichtquelle auf LED, wobei die Leuchteneinheit erhalten bleibt. Wir tauschen hierbei nur die Lichtquelle aus und passen die Leuchteneinheit eventuell an. Manche Parteien nennen dies Renovierung, das Prinzip ist jedoch dasselbe.

  • UGR

    Unified Glare Rating, oder auch Abblendwert. Dies ist ein berechneter Wert für das Maß an Abblendung von Leuchteneinheiten und von großem Wert für den Komfort.

  • SDCM / McAdam

    Standard Deviation Color Matching (SDMC) ist ein Maßstab der Farbabweichung zwischen den Leuchten einer Beleuchtungsanlage. Die Farbtoleranz wird in verschiedenen Max-Adam Schritten ausgedrückt.

  • DALI

    DALI steht für Digital Addressable Lighting Interface und wird im Lichtmanagement angewandt. In einem Netzwerk oder einer “stand-alone” Lösung erhält jede Leuchteneinheit ihre eigene Adresse. So kann jede Leuchte individuell erreicht und gesteuert werden (ein - aus - dimmen). DALI besteht aus einer 2-Draht-Steuerung, welche extern von den Speisungen betrieben wird und u.a. mit Bewegungs- und Lichtsensoren erweitert werden kann.

  • Treiber

    Treiber sind neben den LED-Chips ein wichtiger Bestandteil der LED-Beleuchtung, Wichtig ist, dass diese zwei Komponenten aufeinander abgestimmt sind. In ca. 60% aller Garantiefälle bzgl. von Ausfällen sind diese auf einen Treiber-Defekt und nicht auf einen LED-Fehler zurückzuführen.

  • LB-Normung

    Die LB-Normung ist immer öfter in den Spezifikationen von Leuchten enthalten. Dies verleiht einen guten Eindruck von der Qualität sowohl hinsichtlich des Verminderungsfaktors als auch des Ausfalls von LEDs. Der L-Wert gibt die Größe des Verminderungsfaktors in Bezug auf die Lebensdauer an. L70 nach 30.000 Stunden bedeutet, dass nach 30.000 Stunden noch 70% Licht übrig ist. L90 nach 50.000 Stunden bedeutet, dass nach 50.000 Stunden noch 90% Licht übrig ist - qualitativ hochwertiger. Neben dem L-Wert ist auch der B-Wert wichtig. Wo der L-Wert die Größe des Verminderungsfaktors in Bezug auf eine bestimmte Zeit angibt, bestimmt der B-Wert den Prozentsatz, der hiervon abweichen darf. Dies kann z.B. durch den Ausfall von LEDs geschehen. L70B50 nach 30.000 h - eine oft auftauchende Spezifikation - gibt an, dass nach 30.000 Betriebsstunden 70% Lichtstärke des Neuwerts übrig ist und maximal 50% weicht davon ab. Der B-Wert geht von einem Worst-Case Szenario aus. Ist der B-Wert nicht angegeben, wird B50 angenommen. Veko-Leuchten haben standardmäßig einen Wert von L85B10.

Mehr über Licht

  • Deze leeg houden
  • Was ist der Unterschied zwischen Lumen, Lux und Luminanz?

    Immer mehr Lichtquellen werden in der Einheit Lumen ausgedrückt, bisher war man jedoch an die Wattzahl gewöhnt. Dies kommt, da bei der traditionellen Beleuchtung das Verhältnis zwischen Lumen und Watt gleich war und nicht an eine Marke oder Art von Leuchte gebunden. Lumen ist die Lichtstärke, die eine Lichtquelle ausstrahlt und ist nicht sichtbar. Die Strahlung, die eine Leuchte abgibt, bis diese auf eine Oberfläche auftrifft, z.B. einen Schreibtisch, nennt man Lichtintensität und wird in Candela wiedergegeben. Die Lichtmenge, die auf den Schreibtisch auftrifft, wird in Lumen per m2 gemessen, oder auch Lux (1 Lux = 1 Lumen/m2). Die Beleuchtungsstärke wird mit einem Luxmeter gemessen. Luminanz ist die Strahlung vom Schreibtisch, die an unser Auge abgegeben wird, die Einheit lautet Candela pro m2. Sie wird mit einem Spektrometer und/oder einem Luminanz-Messgerät gemessen.

  • Warum sollten Sie LED-Beleuchtung wählen?

    Obgleich die Anschaffungskosten für konventionelle Lichtquellen niedriger sind als die von LEDs, sind die Betriebs- und Wartungskosten von LEDs deutlich geringer. LEDs bieten eine längere Lebensdauer und niedrigere Wartungs- und Leuchtenaustauschkosten. Da neue LEDs weniger oft ausgetauscht werden müssen, gibt der Eigentümer weniger Geld für neue Leuchten und die Arbeitskosten für den Austausch aus. LEDs verbrauchen auch weniger Strom, wodurch die Gesamtkosten eines LED-Systems signifikant niedriger sind als die eines konventionellen Beleuchtungssystems.

  • Was können Sie mit LED-Beleuchtung zurückverdienen?

    Die meisten Anwendungen mit LEDs lassen sich in nur drei bis vier Jahren zurückverdienen.

  • Warum wird LED-Technologie als Solid-State-Beleuchtung eingestuft?

    Der Begriff Solid-State-Beleuchtung wird verwendet, da die Elektronik das Licht direkt aus den festen Materialien produziert, in denen die Elektronen enthalten sind. Dies weicht von anderen Technologien wie der Fluoreszenztechnologie ab, bei der ein Gasentladungsmedium erforderlich ist, um die Produktion von Licht einzuleiten.

  • Wie sehen wir Farben?

    Um Farben gut wahrzunehmen sind sowohl die spektrale Zusammensetzung als auch die Lichtmenge relevant. Farbe besteht aus den drei Grundfarben rot, grün und blau. Durch einen Mix dieser Farben können wir alle Farben produzieren, die es gibt, ausgenommen von schwarz. Schwarz ist somit keine Farbe. Durch die Vermischung von grünem, blauem und rotem Licht erhalten wir weiß. Vermischen wir Materie (wie Farbe) in rot, grün und blau, erhalten wir schwarz. Im Dunklen sind Farben schwer wahrnehmbar. Das menschliche Auge muss sich dann an die ausreichende Sicht im Dunklen anpassen (Adaption). Wir können dann noch gut Details unterscheiden und die Sicht besteht aus Grautönen. Der komplette Anpassungsprozess von hell nach dunkel dauert ca. eine halbe Stunde. Die Adaption von dunkel nach hell dauert ungefähr eine Minute. Aus diesem Grund ist z.B. an Tunneleingängen mehr Licht erforderlich als an Ausgängen. So haben unsere Augen die Zeit, sich anzupassen, ohne den sonstigen Verkehr zu gefährden. Tagsüber und bei ausreichendem Licht (ab ca. 500 Lux) sind Farben gut wahrnehmbar.

  • Warum muss ein Lichtplan erstellt werden?

    Ein wichtiger Faktor sowohl für den Neubau als auch die Renovierung ist der Lichtplan. Mit einem DIALux-Plan wird ein Lichtplan auf Basis von Fakten und nicht von Schätzungen erstellt. Bei großen Projekten wird auch empfohlen, eine Übergabemessung laut NEN:1891 ausführen zu lassen. Hierin wird kontrolliert, ob die fertiggestellte Installation mit dem Entwurf konform ist. Das größte Risiko mit LEDs besteht im Verminderungsfaktor. Dieser kann ausschließlich nach der Übernahme gemessen werden.

  • Ist LED-Beleuchtung dimmbar?

    Der Treiber ist der entscheidende Faktor dafür, ob sich eine Leuchte oder Leuchteneinheit gut dimmen lässt und wie dies erfolgt. Es gibt Treiber die mit DALI, 0-10 V oder TRIAC (Phasenabschnittssteuerung) arbeiten. Wenn wir die Möglichkeit haben, LEDs zu dimmen, ist dies sicher zu empfehlen. Wenn wir LEDs um 30% dimmen, nimmt auch die Ersparnis um 30% zu und die Lebensdauer verlängert sich. Dimmen ist manuell, z.B. mit Einbau-Dimmern, oder automatisch mit einem System wie DALI realisierbar. Ein DALI-System passt das Dimmniveau der Beleuchtung automatisch der Tageslichtmenge im Raum an. Durch den Einsatz eines Sensors mit Reglern lässt sich dieser Aufpreis schnell zurückverdienen

  • Worin besteht der Vorteil von Bewegungsmeldern?

    Bewegungsmelder oder Anwesenheitssensoren lassen sich gut mit LEDs kombinieren, da sie sich direkt ein- und ausschalten. Ideal für eine Halle, Toilette oder die Außenbeleuchtung. Die meisten LED-Beleuchtungen werden auf 1.000.000 Schaltgänge getestet - gut für den jahrelangen Gebrauch. Tipp: Verwenden Sie vorzugsweise einen extern von der Leuchteneinheit geschalteten Bewegungsmelder. Die Lichtquelle hat wahrscheinlich eine längere Lebensdauer als der Sensor, bei einem defekten Sensor sparen Sie so weitere Kosten.

  • Deze leeg houden
  • Wie verläuft die Wärmeentwicklung bei LED?

    Von Glüh- und Halogenleuchten ist bekannt, dass bis zu 95% der Energie in Form von Wärme verlorengeht. Über LEDs denken viele Menschen noch, dass keine Wärme freigesetzt wird, aber das Gegenteil ist der Fall. Auch LEDs entwickeln Wärme, ca. 50 - 70% der Energie wird in Wärme umgesetzt. Um die Qualität und Lebensdauer der LEDs zu gewährleisten, muss diese Wärme über eine Grundplatte (PCB) und einen guten Wärmeleiter wie Aluminium abgeleitet werden. Die Effizienz einer LED-Leuchte wird durch das Maß bestimmt, wobei die aufgenommene Leistung im größtmöglichen Umfang in Licht umgesetzt wird und so wenig wie möglich an Wärme verloren geht. Je mehr Licht eine LED-Leuchte ausstrahlt, desto höher ist das Lumen-Watt-Verhältnis. Grundsätzlich ist eine LED-Leuchte mit einem hohen lm/W-Verhältnis eine Leuchte, die weniger Wärme abgibt als eine LED-Leuchte mit niedrigerem lm/W-Verhältnis.

  • Wird LED-Beleuchtung schnell zu warm?

    Die LED muss ihre Wärme gut ableiten können, sowohl auf der Grundplatte als auch an die Leuchteneinheit. Hierfür ist eine gute Kühlung erforderlich. Ist diese Kühlung unzureichend, führt dies zu einem höheren Verminderungsfaktor. Zunächst ist dort eine Kühlung erforderlich, wo die LED auf der Grundplatte befestigt ist. Dies kann eine Druckplatte (PCB) oder eine Aluminiumplatte (metal-core PCB) sein. Danach ist es wichtig, wie gut diese Grundplatte ihre Wärme an die Umgebung oder die Leuchteneinheit ableiten kann. Bei Veko werden die LEDs direkt auf dem Aluminium montiert, wodurch bedeutend bessere Kühlergebnisse erzielt werden.

  • Warum werden für Lichtbänder öfter Linsen als Reflektoren gewählt?

    LEDs sind im Gegensatz zu traditionellen Leuchten, die rundum leuchten, ausgerichtete Lichtquellen. Wenn LEDs mit Reflektoren versehen werden, verlässt viel Licht im Zentrum des Bündels das System, ohne selbst mit dem Reflektor in Berührung zu kommen. Dies vermindert das Maß an Lichtbündelmodulation und kann die Ursache von Blendwirkung darstellen. Linsen können dementgegen fast jeden Lichtstrahl, der durch die LED ausgestrahlt wird, leiten.

  • Was beinhaltet die Betriebstemperatur?

    Die Betriebstemperatur hat bei LEDs großen Einfluss auf die Lebensdauer. Die empfohlene Betriebstemperatur hängt von der gewählten Kühlung, dem Treiber, der LED und dem Gehäuse ab. Auch hier gilt die Regel: als Komplex und nicht als individuelle Komponente beurteilen. Es ist stets das schwächste Glied, was die Lebensdauer der LED bestimmt. Niedrige Umgebungstemperaturen sind ideal für LEDs. Kühl- und Gefrierzellen sind hervorragend geeignet, da die LEDs ihre Wärme gut ableiten können. Da bereits weniger Wärme entwickelt wird als bei konventioneller Beleuchtung, ist für die Kühlung weniger Leistung erforderlich, um die Temperatur zu handhaben. Eine Win-Win-Situation! Bei relativ warmen Umgebungen gestaltet sich die Situation anders. Die meisten LED-Beleuchtungen haben eine maximale Betriebstemperatur von 35°C, unsere Beleuchtung lässt sich bei bis zu 45°C einsetzen!

  • Auf Strom oder Spannung steuern?

    LEDs können auf Strom (Ampere in mA) oder Spannung (Volt) gesteuert werden. Viele Beleuchtungen von Verbrauchern arbeiten auf Volt, 12 V und 24 V werden hierbei am häufigsten verwendet. Ein Nachteil hiervon ist, dass bei größeren Entfernungen Verluste auftreten können. Die professionellen Systeme haben eine Stromsteuerung, meist 350, 700 oder 900 mA. Die Strommenge hängt von der Belastung ab und kann zwischen 20 V und 50 V variieren.

  • Was beinhaltet eine Tageslichtregelung?

    Mit einer Tageslichtregelung können wir die biologische Uhr steuern, indem die Lichtintensität und Farbe verändert und abgestimmt wird, z.B. an den Tagesverlauf. Dies wird z.B. viel in Krankenhäusern (Schichtarbeit) angewandt, aber auch in Schulen immer öfter eingesetzt. Die Anwendung z.B. in Schulen ist sehr interessant, da wir mit Licht Leistungen verbessern können. Am Morgen befindet sich in unserem Körper Melatonin. Durch die Verwendung neutralen Lichts mit hoher Intensität fördern wir den Abbau dieses Hormons, wodurch der Unterrichtsstoff besser aufgenommen werden kann. Auch kann z.B. das Licht anders gesteuert werden, wenn sich die Pausenzeit ankündigt, um den Körper in einen Ruhezustand zu versetzen. Zum Mittagstief kann die Intensität wieder erhöht und die Farbe dem Tageslicht angepasst werden, sodass die Produktivität wieder zunehmen wird.

  • Warum ist LED-Beleuchtung robuster als andere konventionelle Lichtquellen?

    LEDs beinhalten keine Gase, Glühspiralen oder bewegliche Teile, die der Ermüdung erliegen. Sie produzieren Licht über einen Ein-Schritt-Prozess, der innerhalb der Diode stattfindet. Es gibt auch weder Glas das brechen kann, noch Schraubkontakte, die sich lösen können.

  • Was ist Encelium?

    Encelium ist ein auf DALI basierendes Lichtmanagementsystem (LMS), das auf sehr einfache und vielseitige Weise Energieeinsparungen ermöglicht. Der Kern des Systems ist die innovative Polaris 3D-Software. Diese bietet eine umfangreiche Realtime-Steuerung Ihrer gesamten Beleuchtung, wo auch immer Sie sich befinden.

>

+